Aktuelle Coronaschutzverordnung

Offizielle Coronaschutzverordnung – (CoronaSchVO) als PDF Download. Stand 3. Dezember 2021 mit markierten Änderungen seit dem 24.11.2021.

Für uns relevant ist die Erweiterung im Jugendbereich von als immunisiert geltende bis 16-jährige, welche auf bis 17-jährige Jugendliche erweitert wurde.

Corona: Diese Regeln gelten jetzt in NRW            Stand 24.11.2021

Welche Corona-Regeln gelten seit diesem Mittwoch in NRW? Wo gilt 2G, wo 2G plus und wo 3G? Und wo besteht eine Maskenpflicht? Ein Überblick.

Mit den neuen Corona-Regeln für NRW gelten seit diesem Mittwoch erhebliche Einschränkungen für Ungeimpfte. Im Freizeitbereich gilt nun vielerorts 2G, wie aus der neuen Corona-Schutzverordnung hervorgeht. Bedeutet: Zugelassen sind nur Geimpfte und Genesene – ein Negativtest reicht nicht mehr aus. Außerdem gilt nun am Arbeitsplatz 3G – dort muss man geimpft, genesen oder getestet sein. Was gilt wo?

Welchen Grund haben die Corona-Regeln?

Mit den neuen Corona-Regeln will die Landesregierung nach Angaben des Gesundheitsministeriums die erneut steigenden Infektions- und Hospitalisierungszahlen begrenzen. Die Einschränkungen sollen insbesondere gewährleisten, dass es weiterhin ausreichend medizinische Versorgungskapazitäten gibt.

2G, 2G plus und 3G – was steckt hinter diesen Regeln?

  • 2G: Zutritt oder Teilnahme nur für Genesene und Geimpfte

  • 2G plus: Zutritt oder Teilnahme nur für Genesene und Geimpfte mit Test (maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test)

  • 3G: Zutritt oder Teilnahme für Genesene, Geimpfte und Getestete (maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test)

Nachweis – Wie weist man sich als geimpft, genesen oder getestet aus?

In zahlreichen Einrichtungen und Situationen muss man sich in NRW als Getesteter, Geimpfter oder Genesener ausweisen (2G, 2G plus, 3G). „Deshalb sind bei der Inanspruchnahme oder Ausübung dieser Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten der jeweilige Immunisierungs- oder Testnachweis und ein amtliches Ausweispapier mitzuführen und auf Verlangen den jeweils für die Kontrolle verantwortlichen Personen vorzuzeigen“, heißt es in der Corona-Schutzverordnung. Der Nachweis ist also nur in Kombination mit einem Personalausweis oder Ähnlichem gültig.

Nachweis in Papierform oder digital per App

Möglich sind sowohl Nachweise in Papierform als auch digital mit der Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App. Für den digitalen Nachweis können Geimpfte und Genesene in vielen Apotheken sogenannte Covid-19-Zertifikate in Papierform erhalten, die sich per QR-Code in die Apps hochladen lassen. Welche Apotheken Zertifikate ausstellen, lässt sich über die Website www.mein-apothekenmanager.de erfahren.

Für Kinder unter 16 Jahren entfällt der 2G-Nachweis

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der 2G- und 2G-plus-Regelung ausgenommen. Kinder bis zum Schuleintritt sind mit Getesteten gleichgestellt. Schülerinnen und Schüler gelten als Getestete, da sie grundsätzlich an den verbindlichen Schultestungen teilnehmen.

Schnelltest 24 Stunden gültig – PCR-Test 48 Stunden

In der Regel sind Nachweise über einen Schnelltest 24 Stunden lang gültig. Die Gültigkeit von PCR-Tests beträgt laut Corona-Schutzverordnung für NRW wieder 48 Stunden.

Wo in NRW gilt die 2G-Regel?

Die 2G-Regel (Zutritt oder Teilnahme nur für Geimpfte und Genesene) gilt unter anderem hier:

  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten

  • Konzerte, Aufführungen, Lesungen

  • Theater, Kinos

  • Tierparks, Zoos

  • Freizeitparks

  • Spielhallen

  • Schwimmbäder, Wellnesseinrichtungen und Ähnliches

  • gemeinsame Sportausübung (Wettkampf und Training) auf, in und außerhalb von Sportstätten

  • Besuch von Sportveranstaltungen

  • Weihnachtsmärkte, Volksfeste und Ähnliches

  • Bildungsangebote

  • Gesellschaftsjagden

  • Veranstaltungen in Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen

  • körpernahe Dienstleistungen – ausgenommen sind medizinische oder pflegerische Dienstleistungen und Friseurleistungen

  • Betriebskantinen, Schulmensen, Hochschulmensen

  • Gastronomie – außer bei der Abholung

  • touristische Übernachtungen in Hotel etc.

  • touristische Busreisen

Wo in NRW gilt die 2G-plus-Regel?

Die 2G-plus-Regel (Zutritt oder Teilnahme nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich getestet sind) gilt unter anderem hier:

  • Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen mit Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen in Innenräumen – dafür entfällt die Maskenpflicht

  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen – dafür entfällt die MaskenpflichTanzveranstaltungen einschließlich privaten Feiern mit Tanz (zum Beispiel Hochzeitsfeiern und Geburtstagsfeiern mit Tanz) – dafür entfällt die Maskenpflicht

Wo in NRW gilt die 3G-Regel?

Die 3G-Regel (Zutritt oder Teilnahme für Geimpfte, Genesene und Getestete) gilt unter anderem hier:

  • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung

  • Angebote der politischen Bildung und der Selbsthilfe

  • Integrationskurse

  • Nutzung von Hochschulbibliotheken und Hochschulmensen durch Hochschulangehörige

  • kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien in Bibliotheken

  • Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial oder individuell Benachteiligte

  • Messen, Kongresse, firmeninterne Veranstaltungen

  • Sitzungen kommunaler Gremien, Sitzungen von Parteien und Vereinen

  • Informations- und Diskussionsveranstaltungen politischer Parteien ohne geselligen Charakter

  • Beerdigungen

  • standesamtliche Trauungen

  • Friseurbesuche

  • nicht-touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (Getestete müssen bei Anreise und dann alle vier Tage einen Test vorweisen)

  • Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten

Was bedeutet die 3G-Regel für den Arbeitsplatz?

Auch am Arbeitplatz gilt nun 3G. Alle Beschäftigten sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen bei Betreten einer Arbeitsstätte nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Die Regelung im Infektionsschutzgesetz gilt bis einschließlich 19. März.

Wo gelten keine 2G/3G-Regeln?

Unter anderem hier ist weder ein Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen Negativtest nötig:

  • beim Einkaufen, egal in welchen Geschäften

  • bei öffentlichen Wahlen

  • bei Gerichtsverhandlungen

  • bei Angeboten der medizinischen Versorgung wie Impfangeboten, Blutspendeterminen und Ähnlichem

Wann und wo gilt in NRW eine Maskenpflicht?

Vielerorts in NRW gilt weiterhin eine Maskenpflicht. Insbesondere an diesen Orten muss eine OP-Maske oder höherwertige Maske (z. B. FFP2) getragen werden:

  • in Bussen und Bahnen,in Taxen, Flugzeugen und drinnen auf Schiffen

  • in vielen anderen Innenräumen, sofern sie Besucherinnen und Besuchern bzw. Kundinnen und Kunden zugänglich sind

  • in bestimmten Bereichen im Freien, wenn das von lokalen Behörden angeordnet wird

Wo und wann muss man in NRW keine Maske tragen?

  • fast überall im Freien (es wird lediglich empfohlen, eine Maske zu tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen und Kassenbereichen)

  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen

  • in gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen

  • in Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Versammlungen, Tagungen, Messen und Kongressen an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Menschen genesen, geimpft oder getestet sind

  • in Clubs, Diskotheken und bei Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz sowie bei Karnevalsveranstaltungen und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen „mit Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen“, da der Zutritt nur Geimpften, Genesenen oder Menschen mit einem negativen PCR-Test oder einem höchstens sechs Stunden alten Schnelltest erlaubt ist

  • bei Verkaufs- und Beratungsgesprächen im Rahmen einer Dienstleistungserbringung oder in Handelsgeschäften oder auf Messen und Kongressen, wenn alle beteiligten Personen immunisiert oder getestet sind und einen Abstand von 1,5 Metern einhalten

  • in ambulanten und stationären Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen und stationären Einrichtungen der Sozialhilfe, soweit kein direkter Kontakt mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Bewohnerinnen und Bewohnern besteht

  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz etc.

  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken

  • beim Tanzen, während der Sportausübung, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist, beim gemeinsamen Singen von Genesenen, Geimpften und/oder von Menschen mit einem negativen PCR-Test oder einem höchstens sechs Stunden alten Schnelltest

  • bei touristischen Busreisen sowie Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten, wenn alle getestet, geimpft oder genesen sind

  • bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Eltern-Kind-Angeboten

  • für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können

  • für Kinder bis zum Schuleintritt – außerdem dürfen Kinder bis 13 Jahre eine Alltagsmaske tragen, wenn ihnen eine medizinische Maske nicht passt

  • im Schulunterricht